Überraschung. Ja, wirklich, schwarze Zahnpasta für weiße Zähne wirkt nicht nur verblüffend gut, man kann sie auch kaufen. Und ist damit auf der sicheren Seite. Wahrscheinlich findest du anfangs schwarze Zahnpasta ein bisschen gewöhnungsbedürftig, so wie ich auch. Aber ich habe mich getraut und verwende neuerdings meine selbstgemachte gelbe Zahncreme abwechselnd mit der schwarzen Zahnpasta, weiße Zähne garantiert mit wirklich »verrückten« Farben.

Jetzt muss ich aber für die schwarze Zahnpasta für weiße Zähne eine wichtige Warnung loswerden. Es gibt da nämlich den ziemlich beliebten »Holzkohle«-Tipp. Der wird gern weitergereicht für das Zähne bleichen zu Hause, Holzkohle soll ein unkompliziertes Hausmittel sein. Die Zähne sollen damit »funkelnd weiß« werden.

Finger weg vom »Holzkohle«-Tipp

Hört sich gut an, wenn du deine Zähne aufhellen willst. Einfach die Asche vom letzten Lagerfeuer nehmen oder ein Stück verkohltes Holz zu feinem Pulver zerstoßen – möglichst Hartholz, so wird angemerkt – mit deiner üblichen Zahnpasta vermischen oder direkt auf die Zahnbürste geben.

Für den Winter ohne Lagerfeuer solltest du also rechtzeitig vorsorgen. Falls du trotz allem nicht im Besitz von Holzkohle bist, kannst du einfach, so wird empfohlen, die Asche von verbranntem Brot und verbranntem Rosmarin nehmen.

Basische Chemie für weiße Zähne?

Der Wirkstoff in der Asche heißt Kaliumhydroxid – das sei als chemisches Basiswissen mitgeteilt – und ist eine basische Verbindung mit bleichender Wirkung. Zusammen mit Wasser bildet sich aus dem Kaliumhydroxid Kalilauge. In Haushalt und Garten wird Kaliumhydroxid vielfältig verwendet, beispielsweise zum Bleichen von Nadelholz, auch Backofenreiniger enthält Kaliumhydroxid.

In der Lauge sollen übrigens Kristalle enthalten sein – Kristalle vom Holz? Angeblich macht das die Lauge zu einem »leistungsstarken« Hausmittel, das Zahnstein und Ablagerungen auch an schwer zugänglichen Stellen zuverlässig entfernen soll. Warum das so sein soll, und warum ausgerechnet Asche zum Zähne aufhellen an schwer zugänglichen Stellen im Mund blitzeblank reinigen soll, bleibt allerdings im Dunkeln.

Holzasche und Zahnschmelz

Manche Tippgeber warnen fairerweise davor, beim Zähne bleichen zu hause die Zähne allzu häufig oder zu fest mit Asche zu putzen, denn das könne den Zahnschmelz schädigen. Das ist wahr und schon lange kein Geheimnis mehr. Außerdem soll die Asche widerlich schmecken – zugegeben, ich habe sie noch nie probiert.

Fazit für das Hausmittel Holzasche

Damit hat sich für weiße Zähne ein weiterer Hausmittel-Tipp für das Zähne Bleichen zu hause erledigt. Holzkohle, Holzasche mitsamt sämtlichen empfohlenen Stoffen zum Ausweichen sind nach allen meinen Informationen als Hausmittel zum Zähne aufhellen absolut nicht geeignet, und ich warne davor, damit zu experimentieren.

So geht´s richtig: Aktivkohle für weiße Zähne

Also verwechsele nicht die empfehlenswerte Aktivkohle mit der schädlichen Holzkohle. Schütze deine Zähne, und gib lieber ein paar Euro aus für eine wirklich gute schwarze Zahnpasta für weiße zähne, aber mit Aktivkohle statt mit den Resten vom Lagerfeuer.

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