Gelbe Zähne. Weiße Zähne.

Gelbe Zähne oder weiße? Woran liegt’s?

Woran liegt´s, wenn du gelbe Zähne hast oder die Zähne gelb werden? Werden gelbe Zähne vererbt? Wichtig zu wissen: Jede Zahnreihe hat ihren eigenen natürlichen Farbton: hellweiß, elfenbein, gräulich, gelblich und sogar ocker. Wie schaffst du es, trotzdem richtig gelbe Zähne weiß zu bekommen?

weiße oder gelbe Zähne auf www.weissezaehnebleaching.de

Dieser Farbton ist bei jedem und jeder anders und entwickelt sich aus einem Mix von Ererbtem und den Folgen des individuellen Lebensstils.

Werden gelbe Zähne vererbt?

Zu den ererbten Voraussetzungen — gelbe Zähne oder weiße Zähne — zählt das Dentin. Das Dentin, auch Zahnbein genannt, bildet einen großen Teil des Zahns, du kannst es dir ein bisschen so vorstellen wie die Basismasse deiner Zähne, die vom transparenten Zahnschmelz umhüllt wird und in deren Kern sich das ZahnmarkDas Zahnmark bzw. die Zahnpulpa (von lateinisch pulpa ‚Fleisch‘), wissenschaftlicher Name Pulpa dentis, umgangssprachlich (fälschlich) Zahnnerv genannt, füllt den innersten Teil des Zahnes, die Pulpenhöhle (Pulpencavum) aus. befindet.
Die Zahnfarbe, die von außen wahrgenommen wird, ist die Farbe des Dentins, jedenfalls solange deine Zähne unversehrt und erstklassig gepflegt sind. Denn die natürliche Farbe des Dentins schimmert durch den farblosen Zahnschmelz, die äußere Schicht der Zähne, hindurch.

Grafik Zahn mit Zahnschmelz auf www.weissezaehnebleaching.de

Die Helligkeit des Dentins, die Transparenz der Zähne sowie ihre Dicke sind abhängig von deinen Genen, sie wirken sich direkt darauf aus, ob du gelbe Zähne hast oder weiße. Alle drei Faktoren können sich verschlechtern:

  • Das Dentin kann durch Einschlüsse von Pigmenten dunkler werden.
  • Die Transparenz kann sich verschlechtern.
  • Die Dicke kann durch sogenannte Abrasionen (wenn der Zahnschmelz aus verschiedenen Gründen abgetragen wird) verringert werden.

Folgen des individuellen Lebensstils für die Zähne

«Lebensstil» ist ebenfalls eine individuelle Größe, von der abhängt, welche Farbe deine Zähne haben. Der Lebensstil ist jedoch im Unterschied zur vererbten Grundlage durchaus veränderbar.

Mit «Lebensstil» meine ich hier den Genuss vor allem von Nikotin, Koffein, Rotwein, Cola, roten Fruchtsäften oder anderen Lebensmitteln mit starker Farbe. Auch wenn du häufig Antibiotika nimmst, kann sich das auf den Farbton der Zähne auswirken. Nicht zuletzt führt ein Zuviel des Spurenelements Fluorid zu einer dunkleren Zahnfarbe oder zu Flecken auf ansonsten makellosen weißen Zähnen.

Wie entstehen Zahnverfärbungen und Zahnflecken?

Bei mangelnder Pflege kann der Zahnschmelz seine Transparenz durch Plaque sowie durch Einlagerung von Farbstoffen einbüßen. Das kann dazu führen, dass deine ursprünglich schönen Zähne nun dunkler werden, also zum Beispiel elfenbein oder sogar gräulich, und somit als gelbe Zähne erscheinen.

Zahnverfärbungen entstehen folglich häufig durch einen Lebensstil, bei dem Nikotin, Koffein — das sowohl in Kaffee als auch in Tee enthalten ist —, Rotwein mit seinem Inhaltsstoff Tannin, Cola oder rote Fruchtsäfte eine große Rolle spielen. Auf der Zahnoberfläche können sich solche Stoffe ablagern und auch im Kristallgefüge des Zahnschmelzes, und dessen Transparenz vermindern:
Weiße Zähne dunkeln nach.

Zahnverfärbungen von innen her

Auch von innen her können helle Zähne verfärbt werden, indem Pigmente durch Mikroporen oder Fissuren auch in das Dentin gelangen. Dentin lässt sich nur sehr bedingt aufhellen.
Genauso können sich Zähne durch Medikamente von innen her verfärben, zum Beispiel durch Antibiotika aus der Gruppe der Penicilline. Auch die Einnahme von Tetracyclin, einem anderen Antibiotikum, kann dunkelgraue oder braune Spuren hinterlassen und helle Zähne verderben.

Auch Verletzungen der Zähne durch Unfälle, Karies, das Absterben des Zahnmarks, Mangelernährung und andere können ursprünglich helle Zähne verfärben.

Was führt zu gelben Zähnen?

Die meisten Übeltäter, die für gelbe Zähne aufgrund von Zahnverfärbungen verantwortlich sind, wurden im vorangegangenen Abschnitt genannt. Es gibt aber wichtige weitere Umstände, die nicht nur zu gelben Zähnen führen — was du wieder rückgängig machen könntest —, sondern sogar gesunde und helle Zähne dauerhaft unmöglich machen. Ich hebe sie hier besonders hervor, weil sie nicht immer genügend Aufmerksamkeit bei der Zahnpflege erhalten.

Säure bei weißen Zähnen auf www.weissezaehnebleaching.de

Gelbe Zähne und dünner Zahnschmelz

Nimmst du häufig saure Lebensmittel oder Getränke zu dir, wie beispielsweise Zitrusfrüchte, Apfelsaft, Essig oder andere säurehaltige Lebensmittel, trägt das zum Abbau des Zahnschmelzes bei, der Zahnschmelz wird davon immer dünner. Das ist der Anfang vom Ende weißer Zähne. Dadurch nämlich können die dunkleren inneren Zahnschichten stärker hervortreten. Nach außen dominiert dann immer mehr die gelbliche Farbe des Zahninneren, des Dentins, du bekommst gelbe Zähne.
Das Ergebnis: Schöne helle Zähne erscheinen zunehmend gelb.

Derartige Schäden kannst du verhindern, indem du nach dem Genuss von sauren Lebensmitteln und Getränken den Mund mit Natron spülst – aber bloß nicht schlucken!.

Zum Abschleifen des Zahnschmelzes trägst du selbst bei – wenn auch wahrscheinlich unbewusst -, wenn du gewisse Hausmittel wie Backpulver und andere zur Zahnaufhellung benutzt. Durch diese Mutti-Mittelchen werden deine Zähne am Anfang zwar heller, auf dauer aber nicht nur sehr schnell dunkler, sondern auch dauerhaft zerstört. Denn zusammen mit den im Zahnschmelz eingelagerten Farbstoffen wird auch der Zahnschmelz selbst unwiderruflich abgetragen. Das ist der Anfang gelber Zähne, die du niemals mehr bleachen kannst.

Im Gegensatz zum Dentin kann sich der Zahnschmelz nicht regenerieren, wenn er einmal zerstört wurde.

Lass dich nicht dadurch verführen, dass die Zähne vorübergehend heller erscheinen, tatsächlich werden ja zusammen mit dem Zahnschmelz auch die Farbstoffe weggeschmirgelt. Nach deiner «Aufhellung» aber sind die Zähne um so anfälliger für Verfärbungen. Obendrein ist durch dieses sogenannte Aufhellen das Verdünnen des Zahnschmelzes unumkehrbar, du kannst es auf keine Weise wieder rückgängig machen. Du bekommst auf Dauer immer stärker gelbe Zähne.

Fissuren und Mikrofissuren in hellen Zähnen

Wird der Zahnschmelz geschädigt, z. B. indem er durch säurehaltige Lebensmittel oder durch schädigende Hausmittel abgeschliffen wird, dann können dadurch Mikroporen sowie größere oder kleiner Risse, sog. Fissuren bzw. Mikrofissuren, im Zahnschmelz entstehen.

Auch Verletzungen des Zahnschmelzes durch Zahnunfälle im Alltag können solche Risse hinterlassen. Falls du hin und wieder Kronkorken von Flaschen mit den Zähnen entfernst, könntest du das unter diesem Aspekt dringend überdenken.
Denn derartige Risse sind der Feind schöner und heller Zähne und ideale Stellen für Ablagerungen von Farbstoffen — so wie im Abschnitt Wie entstehen Zahnverfärbungen und Zahnflecken? beschrieben —, die zu Zahnverfärbungen führen können. Da der Zahnschmelz sich nicht regeneriert, bleiben dir auch die Zahnverfärbungen und gelben Zähne auf Dauer erhalten.

Beschädigter Zahnschmelz auf www.weissezaehnebleaching.de

Fluorid und verfärbte Zähne

Flächendeckend wird in manchen Ländern das Trinkwasser mit Fluoriden versetzt. In Deutschland geschieht das zum Glück noch nicht, der natürliche Gehalt des Trinkwassers an Fluoriden90% des Trinkwassers in Deutschland enthält weniger als 0,3 mg Fluorid pro Liter gilt im allgemeinen als niedrig.

Weil Fluorid aber als wirksames Mittel zur Vorbeugung von Karies gilt, empfehlen Zahnärzte häufig, sich mit Fluorid-Ergänzungen zu versorgen — weiße Zähne hin, gelbe Zähne her. Das können Fluorid-Zahnpasta oder fluoridhaltige Präparate sein. Eine übermäßige Fluoridzufuhr aber kann zu Flecken auf deinen Zähnen durch FluoroseAls Fluorose werden die unangenehmen Wirkungen einer zu hohen Einnahme von Fluorid bezeichnet. führen.

Wikipedia berichtet u. a. über akute Fluoridvergiftungen „(gelegentlich mit tödlichem Ausgang), die bei Kindern beobachtet wurden, vor allem nach unbeaufsichtigter Einnahme von Fluoridtabletten oder durch Verschlucken (statt Spülen und Ausspucken) von in der Zahnarztpraxis applizierten hochkonzentrierten Fluoridgelen“.

Auch wenn – zugegeben – diese schwerwiegenden Fällen selten sind, zeigt sich die Zahnfluorose durch die Bildung von hellen bis braunen Verfärbungen. Du siehst sie als Flecken oder Streifen auf der Zahnschmelzoberfläche. So werden selbst wunderschöne, weiße Zähne verdorben. Denn daran denkt der Arzt bei seiner Empfehlung offenbar nicht.

Gelbe Zähne und Zahnstein

Nach jeder Mahlzeit setzt sich auf den Zähnen ein Biofilm aus Bakterien, Speichel und Speiseresten fest. Bleibt er dort haften, dann bildet er sich durch Verkalkung in den so genannten Zahnstein um.

Zahnstein macht nicht nur Zähne und Zahnfleisch krank, er hat auch unangenehme ästhetische Auswirkungen, helle Zähne wirken nämlich darunter gelblich bis grau.

Zähne mit Zahnstein auf www.weissezaehnebleaching.de

Zahnstein bildet sich im Zusammenwirken von Bakterien, Speichel und äußeren Faktoren. Manche der Bakterien, die natürlicherweise im Mund vorkommen, siedeln bevorzugt auf dem Zahnbelag. Während sie dort Zucker und Kohlenhydrate aus dem Essen verarbeiten, entsteht als Stoffwechselprodukt Säure.

Auch diese Säure greift, wie die schon erwähnte Säure aus Speisen, den Zahnschmelz an.

Der Prozess, der das Ende deiner wunderschönen Zähne bedeuten könnte, wird Demineralisation genannt, weil dabei essentielle Bestandteile, u. a. das Mineral Kalzium, aus dem Zahnschmelz herauslöst werden.

Während dieser natürlichen Prozesse im Mund fungiert der Speichel als Gegenspieler zum Zahnstein. Er neutralisiert die Säuren und spült Bakterien von der Zahnoberfläche. Außerdem remineralisiert er die Zähne mit dem in ihm enthaltenen Kalzium und Fluorid und wirkt so dem schädlichen Effekt der Säuren entgegen.

Diese wichtige Rolle des Speichels steht und fällt allerdings mit ausreichenden Fluss des Speichels. Nikotin, Bestrahlung und Medikamente können für einen Rückgang oder gar eine Unterdrückung des Speichelflusses verantwortlich sein. Damit steigt das Risiko für Zahnbelag, Zahnstein sowie Karies. Willst du also gelbe Zähne weiß bekommen, dann wäre ein Anfang, den Speichelfluss nicht zu verhindern.

Je mehr negative Faktoren du ausschließt und je höher die Qualität deiner Zahnpflege ist, desto eher kannst du deinen gelben Zähnen ade sagen, und desto besser sind deine Chancen auf gepflegte, helle Zähne.

Mädchen mit Speichel am Mund auf www.weissezaehnebleaching.de

Entfernt Bleaching Zahnstein?

Nein. Der Zahnarzt wird sogar in aller Regel keinesfalls bleachen, ohne zuvor eine Professionelle Zahnreinigung (PZ) durchgeführt zu haben. Die Entfernung von Zahnstein wiederum ist eines der wesentlichen Ziele der PZ. Zum Abschluss der PZ werden die Zähne außerdem poliert und damit die weitere Ablagerung von Zahnstein erschwert. Das dient nicht nur der Zahngesundheit, sondern auch einer gesunden hellen und schönen Zahnreihe.

Hellt Bleaching Zahnschmelz und Zahnbein auf?

Ja, Bleaching hellt den Zahnschmelz auf. Der Zahnschmelz kann durch Pigmente, die sich in Mikroporen und Mikrorissen festsetzen können, seine Transparenz verlieren und dadurch helle Zähne dunkler erscheinen lassen. Das Ergebnis sind gelbe Zähne.

Und nochmals ja, Bleaching kann auch das Zahnbein aufhellen. Allerdings betonen Praktiker, dass das Dentin — so die medizinische Bezeichnung des Zahnbeins — nur sehr bedingt aufgehellt werden kann. Grund dafür ist, wie schon oben geschildert, dass die Farbe des Dentins von den Genen vorgegeben ist. Natürlich helle Zähne sind deshalb nur im Rahmen des ererbten Genmaterials möglich.

Gelbe Zähne und die wichtige Rolle der Transparenz.

Zahnschmelz ist eine transparente Schutzschicht, die das Zahnbein, medizinisch Dentin genannt, im Inneren des Zahns schützt. Der Zahnschmelz ist stark mineralisiert — 96 % bestehen aus Mineralstoffen — und deshalb äußerst hart, der härteste Stoff unseres Organismus.

Seine Dicke ist allerdings über die gesamte Oberfläche des Zahnes gesehen unterschiedlich, an den Schneidekanten und HöckerspitzenDie Oberfläche der Vorbackenzähne ist mit Höckern und Rinnen gestaltet, was die Zerkleinerung der Nahrung begünstigt. ist er am dicksten (2,5 mm), im Bereich des Zahnhalses läuft er dünn aus. Deshalb wirkt die Zahnfarbe natürlicherweise nicht absolut ebenmäßig.

Weil der Zahnschmelz transparent ist und das Dentin durchscheint, wird die Zahnfarbe in hohem Maße durch die Farbe des je nach Vererbung hellweißen, elfenbeinfarbenen, gräulichen, gelblichen und sogar ockerfarbenen Dentins bestimmt: je dicker der Zahnschmelz, desto heller der Zahn. Ein Grund mehr, ihn nicht durch alle möglichen Fehler abzutragen. Ein dicker und deshalb milchiger Zahnschmelz reagiert übrigens auch besser auf eine Bleaching-Behandlung.

Illustration Zahn mit Fragezeichen auf www.weissezaehnebleaching.de

Wird der Zahnschmelz dünner — etwa durch Abnutzung, säurehaltige Lebensmittel, Hausmittel zum Aufhellung wie z. B. Backpulver und andere oder auch durch Alterung —, dann kommt das Dentin immer mehr zum Vorschein, der Zahn nimmt deutlicher die Farbe des Dentins an. Dünner Zahnschmelz macht gelbe Zähne. Die Lichtstreuung des Zahnschmelzes ändert sich und Zahnverfärbungen und Flecken auf den Zähnen können entstehen.

Verhindern Weißmacher-Zahnpasten gelbe Zähne?

Was ist da dran, wenn Weißmacher-Zahnpasten strahlend weiße Zähne versprechen?

Nicht viel. Zahnpasten, die weiße Zähne versprechen, wirken mithilfe von mehr oder weniger stark abrasiven Putzkörpern. «Abrasiv» bedeutet abtragend und damit angreifend. Ein Verfahren und ein Maß für die abtragende Wirkung von Weißmacherzahnpasten ist der RDA-Wert («Radioactive Dentin Abrasion»). Je höher der RDA-Wert, desto mehr trägt die Zahnpasta ab und desto abrasiver ist sie.

Illustration Zahn mit Zahnbürste auf www.weissezaehnebleaching.de

Wie aussagefähig der RDA-Wert ist, ist sehr umstritten. Denn er wird, so Wikipedia, „am Dentin ermittelt, welches nur an bereits abradierten Flächen oder an freiliegenden Zahnhälsen frei liegt; normalerweise ist es vom Zahnschmelz umgeben. Da dieser jedoch härter ist als Dentin, kann vom RDA-Wert nicht ohne weiteres auf die abrasive Wirkung an gesunden Zähnen geschlossen werden.“

Auf gut Deutsch: Weißmacher-Zahnpasten wirken nur bei bereits mehr oder weniger geschädigten Zähnen mit Lücken im Zahnschmelz. Da, wo der Zahn vom Zahnschmelz umgeben ist, wirkt nämlich die abrasive Substanz der Weißmacherzahnpasten nicht. Menschen mit freiliegenden Zahnhälsen sollten zudem vorsichtig sein: Für sie können solche Zahnpasten zu aggressiv sein.

Solange der RDA-Wert der Zahnpasta nicht deklariert ist, empfehlen Zahnärzte lt. ÖKOTEST, morgens und abends verschiedene Pasten zu benutzen und ab und zu die Marke zu wechseln.

Die genannten Einschränkung berücksichtigt, darfst du wirklich aufgehellte Zähne von solchen Zahnpasten nicht erwarten. Sie können zwar ursprünglich gelbe Zähne ein wenig auffrischen, jedoch vorwiegend bei Verfärbungen durch Nikotin und Tein, so die Stiftung Warentest. Doch auch andere Ursachen können für Verfärbungen verantwortlich sein, so etwa das Älterwerden oder Verletzungen, vor allem aber stark säurehaltige und farbige Lebensmitteln.

zähneputzender Mann vor Spiegel auf www.weissezaehnebleaching.de

Und sind die Beläge auf den Zähnen erst einmal zu Zahnstein geworden, hilft auch keine Zahnpasta mehr, um die Zähne sichtbar aufzuhellen, für weiße Zähne schon gar nicht. Dafür braucht es mindestens eine professionelle Zahnreinigung (PZ).

Wenn allerdings anschließend zuhause das Ergebnis einer PZ oder Bleaching-Behandlung gehalten werden soll, können die Weißmacherzahnpasten ordentliche Dienste leisten – wie gesagt, je nach Zustand deiner Zähne.

Fazit: Gelbe Zähne. Weiße Zähne.

Kloschüsselweiße Zähne sind für die allermeisten von uns eine Illusion, das Gebiss ist nämlich von Natur aus einfach nicht strahlend weiß. Wenn du deine Zähne aufhellen möchtest, dann ist es gut zu wissen, dass es nicht heller geht, als deine natürliche, ererbte Zahnfarbe es zulässt. Es sei denn, du willst es dir leisten, deine natürlichen Zähne zu ersetzen. Dann müsstest du für einen einzelnen Zahn mit künstlicher weißer Verschalung etwa 900 Euro (Veneer) oder etwa 1100 Euro (Lumineer) rechnen. Diese Zahlen zur ersten Orientierung. Die real geforderten Beträge können stark abweichen.

Ansonsten stehen am Anfang ein paar Maßnahmen, mit denen du gelbe Zähne weiß bekommst, und die du ganz leicht in deinen Tagesablauf einfügen kannst:

  • Misstraue den Versprechungen der Mutti-Mittelchen wie Backpulver & Co.
  • Entferne Zahnbeläge noch am Tag ihres Entstehens: Regelmäßig 2 x täglich Zähneputzen.
  • Reinige schlecht zugängliche Stellen mit Zahnseide.
  • Vermeide ein Übermaß an säure- und farbhaltigen Lebensmitteln und Getränken.
  • Vermeide Nikotin.
  • Vermeide die zu häufige Einnahme von Antibiotika.
  • Lass regelmäßig eine Professionelle Zahnreinigung durchführen.
  • Für eine «Generalüberholung» oder bei nachgedunkelten Zähnen durch Wurzelbehandlung gibt es gute Möglichkeiten. Lass dich vom Zahnarzt beraten.
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