Weiße Zähne dank Veneers

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Was sind »Veneers«?

Veneers (engl. Furnier) sind Keramikschalen für die Zähne aus Keramik. Sie werden zum Verblenden – im Neusprech heißt das auch Facing (engl. Verkleidung) – abgedunkelter oder schadhafter Zähne hergestellt. Keramik geht im Mund nicht in Lösung – der Zahntechniker sagt, sie ist inertträge, untätig, wenig reaktionsfreudig – und ist deshalb biologisch sehr verträglich.

Keramikschalen wie die Veneers gelten in der Zahnmedizin als moderne den Zahn erhaltende, ästhetische Restaurationsform. Sie sind sehr dünn (0,8 bis 1,0 mm), fast durchsichtig und können an deine vorhandene oder jede gewünschte Zahnfarbe angepasst werden, wobei sie als farbbeständig gelten. Veneers sind ästhetisch kaum von natürlichen Zähnen zu unterscheiden.

Zahntechniker im Labor
Bei der Herstellung in einem Fachlabor wird individuell für jeden Zahn jeweils ein Veneer angefertigt. Das geschieht auf unterschiedliche Art. Manche werden computergefräst, andere bestehen aus gepresster Keramik, manchmal zusätzlich mit geschichteter Keramik versehen.
Die mit Abstand natürlichste und hochwertigste Variante sind rein geschichtete Veneers.

So jedenfalls ist es bislang die Regel; inzwischen jedoch gibt es auch vorgefertigte Veneers, also so etwas wie »Veneers von der Stange«, das ist eine etwas billigere und auch schnellere Variante für Eilige. Allerdings sind diese bei Zahntechnikern nicht die erste Wahl.

Was passiert in der Wartezeit?

Bis die endgültigen »echten« Veneers eingesetzt werden, schützen welche aus Kunststoff deine Zähne. Das dauert zwischen sieben und zehn Tage.

Zum Abschluss der Behandlung wird das Veneer mit einem speziellen Adhäsiv-Verfahren unlösbar und dauerhaft mit der Vorderseite der Frontzähne verbunden. Dieser Prozess ist aufwändig, in der Regel dauert er inklusive aller vorbereitender Maßnahmen pro Zahn etwa 30 Minuten.

Wurde alles richtig gemacht, dann kannst du lange Freude an deinem Veneer haben.

Das alles hört sich nach einer phantastischen Möglichkeit für eine superweiße Zahnfront an, nicht wahr?
Aber gerade weil alles machbar erscheint, ist Vorsicht geboten.
Zähne sind von Natur aus nicht alle gleich weiß, die Natur lässt kein Kloschüsselweiß wachsen.
Jeder Zahn schimmert je nach Licht individuell. So sollte auch deine neue Zahnfarbe unbedingt zu dir und deinem Typ passen, also mit den natürlichen Farbtönen deines Gesichts, der Haut, der Augen, Haare und Lippen harmonieren.
Ein solches Aussehen von Veneers ist auch für Zahntechniker das Ziel. Sie streben ein möglichst natürliches Ergebnis an, und dafür dürfen die Veneers nicht allzu perfekt wirken. Farbnuancen, wie sie ein natürlicher Zahn aufweist, gehören zu einem solchen natürlichen Erscheinungsbild, aber auch kleinere Unebenheiten.

Sprich solche Dinge mit deinem Zahnarzt, aber vor allem auch mit deinem Zahntechniker ab, dann sehen auch deine schönen weißen Zähne ganz natürlich aus.

Kein Bohrer, keine Spritze dank Non Prep »Veneers«?

Non Prep Veneers sind eine Weiterentwicklung der konventionellen Veneers. Die meisten Abläufe bleiben trotzdem so, wie du sie schon im Abschnitt »Was sind Veneers?« gelesen hast. Aber natürlich gibt es einige Verbesserungen, ganz erstaunliche und wesentliche Verbesserungen.

Der letzte Schrei in der Zahnmedizin

Non Prep Veneers sind so etwas wie der letzte Schrei in der ästhetischen Zahnmedizin. Sie sind zwar wie die klassischen aus Vollkeramik, besser gesagt aus einer speziellen Keramikmasse, trotzdem sind sie so dünn wie Kontaktlinsen od