Gesunde, saubere und weiße Zähne verspricht die Zahnpasta-Industrie. Wie drastisch aber Fluorid – das ist der Stoff, der in den allermeisten Zahnpasten ist – Zähne zerfressen kann, machte Spiegel-online mit einer Horror-Geschichte deutlich und beschwichtigte sofort: „Die Dosis macht das Gift.“

Nun haben Forscher der Icahn School of Medicine am Mount Sinai in New York und der Harvard School of Public Health in Boston festgestellt: Der Stoff kann ursächlich für ADHS, Legasthenie und Autismus sein.

Das Zentrum der Gesundheit fragt deshalb zu Recht, ob man „all die möglichen Nebenwirkungen der Fluoride auf sich nehmen möchte. Denn immerhin werden Fluoride mit zahlreichen unangenehmen Leiden in Verbindung gebracht, wie Arthritis, Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Nierenleiden und viele mehr.“

Nein, das will ich ganz gewiss nicht auf mich nehmen. Deswegen habe ich jetzt endlich eine Zahncreme für weiße Zähne ausprobiert, die ich selbst aus reinen Naturprodukten hergestellt habe. Eine sanfte, natürliche Alternative, um gesunde weiße Zähne zu bekommen.

Vorab will ich schon einmal erwähnen, dass meine natürliche Zahncreme dir kein ultraweißes Hollywood-Lächeln verschafft. Das bekommst du nur mit Veneers. Aber meine Zahnpasta macht deine Zähne natürlich weiß.

Das Rezept dafür ist ganz einfach, du wirst sehen.

Der Stoff, aus dem natürlich weiße Zahnträume sind

Die Zutaten Kurkuma, auch als Gelbwurz oder indischer Safran bekannt, und Kokosöl sehen auf den ersten Blick nicht so aus, als könnten sie für weiße Zähne sorgen. Besonders bei Kurkuma vermuten manche das Gegenteil. Allerdings scheinen solche Bedenken eher in den Bereich trüber Ahnungen und Klischees zu gehören.

Denn es gibt jede Menge Studien, in denen sich Kurkuma als wahrer Segen für die Zahngesundheit herausgestellt hat. So wie etwa diese Studie mit ihrem Fazit: „Die topische (med. örtliche, äußerliche) Anwendung einer Paste aus 1 TL Kurkuma, ½ TL Salz und ½ TL Senföl bringt Entlastung bei Gingivitis und Parodontitis. Es wird empfohlen, Zähne und Zahnfleisch zweimal täglich mit dieser Paste zu massieren.“

Oder diese weitere Studie mit ihrem Fazit: „Kurkuma-Mundwasser kann effizient als Ergänzung zur mechanischen Plaquekontrolle und zur Verhinderung von Plaque und Gingivitis verwendet werden. Die Mundspülungen haben vergleichbare anti-Plaque, anti-inflammatorische (med. entzündungshemmend) und antimikrobielle Eigenschaften.“

Gesunde Weißheit: Clever die Zähne aufhellen

Kurkuma ist stark entzündungshemmend und wirkt antibakteriell, es fördert die Durchblutung des Zahnfleischs, lindert Schwellungen im Mund und unterstützt eine gesunde Mundflora. Nicht schlecht, oder?

Ergänzend dazu schafft Kokosöl im Mund ein antiseptisches, Pilze hemmendes Milieu, das Karies und Zahnfleischproblemen den Boden entzieht. Die enthaltene Laurinsäure etwa ist ein wahrer Karieskiller, der Bakterien im Mundraum neutralisiert.

Das Kokosöl habe ich schon zum Ölziehen für gesunde weiße Zähne empfohlen.

Zum Ölziehen kannst du dir auch das Home Bleaching Set Mintycoco Ölziehen kaufen. Das ist sehr bequem für deine Zahnaufhellung zuhause, im Set sind bereits abgepackte einzelne Portionen zum Ölziehen enthalten.

Alle diese Wohltaten zusammen schaffen Bedingungen, die Ablagerung im Mund verhindern. Was sind das für Beläge?

Die gelbe Zahnpasta gegen gefährliche Zahnablagerungen

Der Zahnarzt nennt sie Plaque oder auch Zahnbelag. Damit ist ein Biofilm gemeint, der aus mehreren komplex aufgebauten Schichten besteht und der sich jeden Tag neu auf Zähnen, Zahnfüllungen, Zahnkronen, Zahnbrücken und Implantaten bildet.

Die Plaque macht sich zuerst als unangenehmer Mundgeruch bemerkbar, nicht besonders sympathisch. Schlimmer ist, dass sie auch zu Karies und Parodontose führen kann. Und ganz nebenbei macht sie auch deine schöne helle Zahnfarbe zunichte.

Und all das soll die Kokosöl-Kurkuma-Zahncreme verhindern und dadurch die Zähne auf natürliche Weise bleichen?

Aber es gibt auch Nachteile, oder nicht?

Ja, und sie tut es nachhaltig. Klar, ich habe das Haar in der Suppe gesucht, muss man ja, weil einem sonst alles angedreht werden kann. Bei der Zahncreme ist dieses Haar gelb, denn Kurkuma ist ein gelber, sehr intensiver Farbstoff, Flecken davon bekommst du nirgends mehr raus, nicht aus den Borsten deiner Zahnbürste und vor allem nicht aus Handtuch, T-Shirt, Schlafanzug usw., pass also gut auf, dass diese Zahnpasta nie auf deine Kleidung kommt. Kurkuma färbt alles unwiderruflich ein, mit dem es in Kontakt kommt.

Das einzige Haar in der Suppe ist also, dass du mit der Kokosöl-Kurkuma-Zahncreme achtsam umgehen musst.

Deshalb mein TIPP:
Verwende für deine Kokosöl-Kurkuma-Zahnpflege eine extra Zahnbürste.

Das Rezept für die Kokosöl-Kurkuma-Zahnpasta

Meine neue Zahnpasta kommt jetzt nicht mehr aus der Tube, sondern aus einem Schraubglas. Deine auch? Ich habe das leere Glas von unserer Kokosnuss-Mandel-Creme – hmmm lecker – genommen. Je nachdem, wie groß dein Glas ist, vervielfältige einfach die folgenden Mengenangaben.

  • 1 EL Kokosöl
  • 1 TL Kurkuma-Pulver
  • 1 TL Xylit
  • ½ TL Himalaya-Salz oder Steinsalz
  • 1 Messerspitze Nelkenpulver
  • ½ TL Senföl
  • 2-3 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl

Xylit ist auch als Xucker oder Birkenzucker bekannt. Er süßt gut, hat aber keine der »bösen« Eigenschaften von Haushaltszucker.

Hochwertiges Salz stärkt die Mundflora und regt das Wachstum der nützlichen Mundbakterien an. Himalaya-Salz – anders als raffiniertes Salz – stellt dem Körper wichtige Substanzen zur Verfügung. Es enthält je nach Herkunftsort zwischen etwa 85% und 95% Natriumchlorid und den Rest Spurenelemente wie Sulfat, Magnesium, Calcium, Jod, Zink, Kalium, Bicarbonat, Bromid, Borat und Strontium.

Senföl verstärkt die Entlastung von Gingivitis und Parodontitis.

Pfefferminzöl wirkt antibakteriell und sorgt für einen frischen Geschmack.

Wenn Du den Entgiftungseffekt von Kurkuma nutzen willst, füge schwarzen Pfeffer hinzu, er erhöht die Kurkuma-Wirkung um das 20-Fache.

Zubereitung der Kokosöl-Kurkuma-Zahnpasta

  • Gib das Kokosöl in dein Schraubglas und erwärme es vorsichtig im Wasserbad.
  • Während das Kokosöl flüssig wird – das geschieht bei 24-28 Grad – mörsere Xylit, Salz, Nelkenpulver und Pfeffer fein und gründlich.
  • Gib die gemörserten Zutaten zusammen mit dem Kurkuma und den Ölen in das flüssige Kokosöl. Gut verrühren! Dafür nehme ich unseren Milchschäumer.
  • Die Masse wird beim Abkühlen unterschiedlich fest, je nach Raumtemperatur.
  • Jetzt kannst du mit Zähneputzen loslegen – mindestens 2 Minuten.
  • Nach dem Ausspucken spüle sehr gewissenhaft und prüfe, ob es auf oder zwischen den Zähnen noch irgendwo gelb blitzt. Prüfe auch deine Mundwinkel. Vergegenwärtige dir dabei noch einmal die Färbekraft von Kurkuma.
  • Putze zum Abschluss mit deiner weißen Zahnbürste noch einmal, wie gewohnt mit deiner normalen Zahnpasta oder mit Zahnpulver.
  • Am Ende reinige dein Waschbecken und prüfe genau, ob keine gelben Flecken zurückgeblieben sind. Tu es sofort, später könnte es zu spät sein.

Viel Spaß mit deinen neuen, natürlich weißen Zähnen.

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